Andreas Scheuer

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Passau

Andreas Scheuer, MdB, sorgt sich um Einsatzkräfte

Mit großem Entsetzen habe von dem verbrecherischen Akt auf den Rüstwagen der Feuerwehr Passau erfahren. Ich bin schockiert und wütend über diesen Angriff. Aufgrund ihrer Professionalität waren die beiden engagierten Feuerwehrmänner gut geschützt und blieben daher körperlich unversehrt. Pflichtbewusst fuhren die beiden Männer weiter, um bei dem ursprünglichen Einsatzauftrages "Verkehrsunfall" zu helfen. Das hat höchsten Respekt verdient!

Die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte ist ein riesen Problem. Feuerwehrmänner und Rettungskräfte werden angepöbelt oder angegriffen. Es ist absurd! Auf sie ist in den schwierigsten Situationen Verlass, dafür gebührt ihnen höchster Respekt und Anerkennung. Die CSU steht klar hinter unseren Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern. Deshalb haben wir auf Bundesebene in der letzten Wahlperiode durchgesetzt, dass tätliche Angriffe leichter bestraft werden können. Zudem haben wir die Mindeststrafe auf ein Jahr Haft angehoben. Auch gesellschaftlich muss diese Gewalt geächtet werden. Dies erreichen wir u. a. durch ständige und stete Öffentlichkeitsarbeit und ein vertrauensvolles Miteinander aller beteiligten Stellen und Organisationen sowie Anerkennung der Leistungen unserer Einsatzkräfte.

Auch in Bayern wissen wir, was unsere 325.000 Feuerwehrleute täglich größtenteils ehrenamtlich leisten. Aus diesem Grund unterstützen und stärken wir die bayerischen Feuerwehren nachhaltig. Wir schaffen bessere Ausbildungsmöglichkeiten, investieren in modernere Ausrüstung und fördern den Landesfeuerwehrverband. Eine moderne Ausbildung und eine moderne Ausstattung ist für die Feuerwehren essentiell. Daher investiert der Staat kräftig in die hoch nachgefragten Lehrgangsangebote an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Lappersdorf und Würzburg. Seit 2011 wurden rund 65 Millionen für Baumaßnahmen ausgegeben – nun werden weitere 55 Millionen zur Verfügung gestellt. Die Staatsregierung will zusätzlich in den nächsten Jahren 65 weitere Stellen im Ausbildungsangebot der Feuerwehrschulen schaffen. In die Kinder- und Jugendarbeit des Landesfeuerwehrverbands sollen darüber hinaus 500.000 Euro jährlich fließen, statt bislang 380.000 Euro. Mit der Einrichtung eines zentralen Ansprechpartners soll die Umstellung von Analog- auf Digitalfunk möglichst schnell und effizient gestaltet werden. Er soll Feuerwehren und Hilfsorganisationen fachlich beraten, Lösungen mit ihnen entwickeln und alle Beteiligten vernetzen.

Kurz und klar gesagt: Wir müssen die schützen, die uns schützen.

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